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Fasnachtsprogramm 2012

An diesen Anlässen sind wir anzutreffen.

Datum: Anlass: Veranstaltungsort: Beginn: Besammlungsort: Zeit:
Fr. 06.01.2012 Einschellen Buttikon 19.30 Uhr Kirchenplatz 19.00Uhr
Sa. 07.01.2012 Narrensymposium   13.15 Uhr    
So. 22.01.2012 Umzug Uznach  14.00 Uhr Kreuzung nach Gommiswald  13.30
Do. 16.02.2012 Schmudo        
Sa. 18.02.2012 Umzug Benken 14.00 Uhr Gerodur Benken 13.30 Uhr
Sa. 18.02.2012 Umzug Schmerikon 17.37 Uhr Thoman Nutzfahrzeuge  
Sa. 18.02.2012 Nachtumzug Schänis 19.19 Uhr    
So. 19.02.2012 Umzug Näfels   Hauptstrasse r. Netstal  
Fr. 02.03.2012 Frühlingsversammlung Buttikon      
Fr. 09.11.2012 Generalversammlung Buttikon      

Wer sind wir

Die Leiterin der "Sieben-Eichen Clique" aus Siebnen, Olga Lustenberger und Mitglied Sandro Rothenberger, hatten eines Tages die Idee, in Buttikon einen Hexenverein zu gründen.

Die Idee war naheliegend, da sich die Clique eh am meisten in Buttikon aufhielte und dort auch den Kontakt zur Bevölkerung pflegte.
Ausserdem hatte das Dorf Buttikon nur eine Fasnachtsgruppe ansässig.

Am 12.03.1999 wurde in der Rose in Buttikon einstimmig der Entschluss gefasst, die "Sieben-Eichen Clique" aufzulösen und einen neuen Verein in Buttikon zu gründen.

Der Vereinsname war schnell gefunden. Man hat sich für "Rufiwaldhexen Buttikon" entschieden.

Die Ziele die wir uns vorlegten, waren sehr hoch angesetzt. Die Hexe sollte auf einer geschichtlichen Grundlage entstehen. Zudem musste auch ein neues Kostüm entworfen werden. Die Gestaltung und die Fertigung der Holzmaske übergab man dem national bekannten Künstler Markus Kläger aus Pfäffikon SZ, der den Auftrag zur vollsten Zufriedenheit erfüllte. Das Kostüm wurde von den Mitgliedern selber entworfen. Die knorrigen Besen suchte man mühevoll im Wald zusammen um jene anschliessend zu binden.

Auf der Wunschliste stand auch der Bau eines neuen Hexenwagens. Der konnte nur Dank Materialspenden vom ansässigen Gewerbe und der Vorfinanzierung einzelner Mitglieder realisiert werden.

Das Erstellen der Vereinsstrukturen, die Verfassung der Statuten, die Öffentlichkeitsarbeit und viele Kleinigkeiten erforderten zusätzlich Zeit und Kraft.

Ein "Muss" in der heutigen Zeit ist die Platzeinnahme in der virtuellen Welt des Internet, welche wir in keiner Form versäumen wollten.

Unser Verein hat das Ziel, die Fasnacht in Buttikon und der übrigen Schweiz zu beleben und zu erleben.

Wir sind eine bunt gemischte Truppe von jung bis alt. Zurzeit haben wir 26 Aktivmitglieder, die noch viele Kinder mitbringen.

Unser Anlass ist das närrische Wecken am Fasnachtsdienstag in Buttikon.

Während der "Zwischensaison" pflegen wir das Vereinsleben, in dem wir einiges in der Freizeit zusammen unternehmen.

Im Herbst wurde der Hexenwagen "verlängert", respektive vergrössert. Dieser Umbau drängte sich nicht nur wegen dem Platzproblem auf, sondern dieser Umbau musste auch vorgenommen werden, da der Wagen nicht mehr den Anforderungen des Strassenverkehrsgesetzes entsprach.

Wer sich für uns interessiert und mehr über die Rufiwaldhexen wissen möchte, der kann sich bei uns melden.

Neumitglieder oder Gönner sind bei uns immer Herzlich Wilkommen.

Saga der Rufiwaldhexe

Eine mündlich überlieferte Sage aus dem 16. Jahrhundert erzählt erstmals von einer Hexe im Buttikoner Rufiwald.

In diesem Wald soll, als dieser noch für Menschen undurchdringlich bewachsen war, eine der gefürchtetsten Hexen der Region
gehaust haben, die Rufiwaldhexe.

Diese soll mit dem Teufel im Bunde gestanden haben und war in ihrer Boshaftigkeit in keiner Form zu übertreffen.

Die Erzählungen berichten, dass sie stets mit freundlichen und hellen Farben gekleidet gewesen sei. Der Roch rot, die Bluse
mit vielen Farben bunt kariert, das Kopftuch und die Schürze abwechslungsweise in den Farben grün und blau. Wieso sie die
Farben des Kopftuches und der Schürze wechselte, ist bis heute unbekannt. Das Gesicht war runzlig und mit drei Warzen
bedeckt. Aus dem Mund ragten zwei grässlich, lange Zähne.

Wer sich in der Nähe des Waldes aufhielt begab sich in Lebensgefahr, denn sie lockte die Opfer mit ihrem Lächeln, die im Glauben waren sie hätten es mit einer lieblichen Frau zu tun, in den Wald. Wenn sie sich zu erkennen gab, verwandelte sich das Lächeln in einen bösen Blick, so dass einem Angst und Schrecken der Atem stockte, danach wurden sie von ihrer Zauberkraft getötet.

Auch im Wald, als Ort ihrer Heimat trieb sie ihr Unwesen. Als Hirsch oder Fuchs verwandelt, lockte sie die Jäger an, um auch diese umzubringen.

Die Einwohner von Buttikon wurden zu dem mit dem ständigem Hochwasser des Rufibaches gepeinigt, dem immer ein schreckliches Gewitter vorauseilte, das die Hexe hervorzurufrn wusste. Wiesen und Felder, auch grosse Teile vom Dorf, wurden immer wieder nachts mit Wasser, Steinen, Holz und Schutt überflutet. Ein orkanartiger Sturm mit grossen Halgelkörner, der sämtliche Dächer und Obstbäume verwüstete, verdeutlichte die Boshaftigkeit der Hexe. In diesen Nächten überflog die Hexe mit ihrem altem, knorrigen Besen das Dorf und jagte Buttikoner zusätzlich mit grässlichem Gelächter Angst und Schrecken ein.

Viele unzählige Versuche, dem schändlichen Treiben der Hexe entgegenzuwirken, scheiterten. Dutzende male zogen tapfere Männer in den finsteren Wald um ihr beizukommen, doch zurück kam nie einer.

Ob diese furchtbare Landplage je einmal zu Fall gebracht wurde, weiss bis heute niemand. Seit vielen Jahrzenten ist es auch ruhig um die Rufiwaldhexe geworden. Es wurden schon lange keine Opfer und Schäden mehr beklagt.

Die meisten Einwohner haben die Hexe heute vergessen und nur wenige wissen noch von den Erzählungen ihrer Vorfahren, welche die Boshaftigkeit der Rufiwaldhexe dokumentiert.

Doch bei starken und heftigen Gewittern will hingegen manch einer nachts eine Gestalt mit schrecklichem Gelächter fliegend über Buttikon gesehen haben, wer weis........

(c) Copyright by Sandro Rothenberger Buttikon 12.03.1999

Ein hexische Hallo

Herzlich Willkomen auf der Internetseite von den Rufiwaldhexen.

Die Seite wird derzeit überarbeitet und ständig erweitert.